So verwenden Sie Halbton-Generator

Das Raster, das eine Druckerei verwenden würde — Punktform, Winkel und Rasterweite liegen bei Ihnen.

Eine kurze Anleitung für gute Ergebnisse — und Antworten auf die häufigsten Fragen.

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So funktioniert es

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    Beginnen Sie mit einem sauberen, kontrastreichen Bild

    Ein Halbton wirft Tonwertinformation prinzipbedingt weg. Ein flaches oder diesiges Foto wird zu Matsch: Erhöhen Sie den Kontrast und ziehen Sie die Lichter an, bevor Sie rastern.

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    Erst die Form, dann die Rasterweite

    Die Form bestimmt den Charakter — der runde Punkt ist neutral, die Ellipse in den Mitteltönen sanfter, ein Linienraster unverkennbar grafisch. Die Rasterweite bestimmt die Feinheit, und Ihr Druckverfahren setzt dafür die Obergrenze.

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    Den Winkel setzen

    Ein einzelnes Raster bei 45° ist die klassische Wahl, weil das Auge für diagonale Muster am unempfindlichsten ist. Bei CMYK verhindert erst das Versetzen der Kanalwinkel das Moiré.

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    In der Druckgröße exportieren

    Die Rasterweite ist ein physikalisches Maß. Exportieren Sie in den Endmaßen, sonst kommen die Punkte in der falschen Größe auf die Maschine.

Über dieses Tool

Ein Halbton verwandelt stufenlose Tonwerte in Farbe, die sich tatsächlich drucken lässt: ein Raster aus Punkten, die wachsen und schrumpfen, sodass das Auge sie aus normalem Leseabstand wieder zu einer Fotografie mittelt. Dieses Werkzeug baut dieses Raster so auf, wie es eine Druckmaschine tut — Sie wählen Punktform, Rasterweite, Winkel und Anordnung, und eine Live-Vorschau zeigt das Ergebnis während der Arbeit in voller Auflösung. Was das Auge integriert, ist die Punktfläche: Der Punktradius folgt hier deshalb der Quadratwurzel des Tonwerts und nicht dem Tonwert selbst — das ist der Unterschied zwischen Schatten, die Zeichnung halten, und Mitteltönen, die zulaufen.

Für Farbe können Sie in CMYK auftrennen und Rasterweite und Winkel pro Kanal setzen — so verhindert eine Druckerei, dass sich vier Raster gegenseitig stören. Die Ausgabe erfolgt als Rasterbild oder als echte Vektorformen — SVG oder PDF, mit Schnitt- und Passermarken — damit die Punkte in jeder Größe Punkte bleiben, statt zu einem Bild von Punkten zu werden. Wie bei jedem ProDesigner-Werkzeug wird Ihr Bild auf Ihrem eigenen Gerät verarbeitet; hochgeladen wird nur, was Sie selbst in einem Konto speichern.

Funktionen

20 Punktformen, 12 Anordnungen

Kreis, Ellipse, Quadrat, Raute, Linie, Kreuz, Stern, Sechseck, euklidischer Punkt und mehr — auf Rastern von quadratisch und hexagonal bis Spirale und konzentrische Ringe.

Rasterwinkel pro Kanal

Setzen Sie Rasterweite und Winkel für jeden CMYK-Kanal einzeln, so wie es eine Druckmaschine tut, damit die Rosette dort entsteht, wo Sie es wollen — und nicht zufällig.

Vektorpunkte statt Bild von Punkten

Exportieren Sie die Formen selbst als SVG oder PDF mit Schnitt- und Passermarken — in jeder Ausgabegröße scharf und in Illustrator oder Affinity bearbeitbar.

Tonwertzuwachs ausgleichen

Druckmaschinen drucken Punkte fetter, als Sie sie gezeichnet haben. Gleichen Sie das mit einer Kurve aus, die an der tatsächlich gewählten Punktform gemessen ist, nicht an einem idealisierten Kreis.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Halbton?

Eine Art, eine Fotografie mit einer einzigen vollflächigen Farbe zu drucken. Das Bild wird in ein Raster aus Punkten zerlegt, deren Größe sich mit dem Tonwert ändert — große Punkte in den Schatten, kleine in den Lichtern — sodass eine Farbe, die sich nur voll auftragen lässt, als Grauabstufung gelesen wird. Zeitungen, Comics und Risographie arbeiten alle so.

Welche Rasterweite soll ich wählen?

Das hängt vom Bedruckstoff ab. Zeitungspapier liegt typischerweise bei 65 bis 100 Linien pro Zoll, gestrichenes Papier bei 133 bis 175, und Risographie und Siebdruck wollen meist etwas viel Gröberes — oft 30 bis 60 — weil das Verfahren keinen feinen Punkt hält. Wenn Sie in eine Druckerei geben, fragen Sie dort nach: Die Rasterweite ist die eine Einstellung, bei der Raten einen Nachdruck kostet.

Kann ich Halbtöne als Vektor exportieren?

Ja. Die Punkte lassen sich als echte SVG- oder PDF-Formen ausgeben statt als gerastertes Bild davon, bleiben also in jeder Größe scharf und lassen sich in einem Vektorprogramm bearbeiten. Damit wird auch der Ausgleich des Tonwertzuwachses auf die Geometrie angewendet und nicht auf Pixel.

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